Electronic Arts is evil!!11einself
28. Oktober 2011 Hinterlasse einen Kommentar
Ich weis nicht ob ich lachen oder heulen soll über solch stupides, oberflächliches Firmenbashing wie es momentan EA wegen Battlefield3 bekommt. Ich hasse diese Firma selber wie die Pest wegen ihres schlechten Communitysupports und Egoshooter haben sich für mich gänzlich überlebt. Der König ist tot lang lebe der König. Trotzdem versteh ich nicht wieso auf einmal Killerspiele als Untergang des Datenschutzabendlandes her halten müssen und Alle gefühlt mit machen. Aber hey diese bösen Bum-Bum Sachen klar die wollte man doch eh weg haben – warum nicht da den Hebel ansetzen. Na gut ich gebe zu ich schweife etwas ab. Obskur wirkt es dennoch auf mich. Nach der Logik wie sie dargestellt wird könnt man alle Spiele von BlizzardEntertainment verbieten und Steam von Valve genauso. Von Konsolen-Netzwerken aller Microsoft X-Box und Playstation auch zu schweigen.
Die Möglichkeit nach Qualität wird gar nicht in den Raum gestellt.
Für mich ist Blizzard auf einen sehr guten Weg zu zeigen wie es gehen kann. Sie setzten an sich selber enorm hohe Qualitätsmaßstäbe und ihr Battlenet ist mehr als nur ein Schlüsselbund für Serienummern um Raubmordkopien zu verhindern. Sie binden Dienstleistungen in ihre Titel ein und geben spielerischen Mehrwert. Der Echtzeitstrategietitel „Starcraft 2“ analysiert meine Fähigkeiten um mich innerhalb des Laddersystems einzuordnen und damit ich als Noob nicht in einem Zufallsmatch gegen einen Progamer gerate. Davon profitiert die ganze Community. Vielleicht gerade eimal 10 bis 20 Prozent spielen Starcraft 2 professionell auf Turnieren für üppige Preisgelder. Die restlichen 80 Prozent sind aber potenzielle Zuschauer die sich an den elektronischen Sport genauso erfreuen und faire Partien verlangen.
Verschiedene Gründe für Onlineanbindung
Die Gründe sind verschieden. Erst war es für große Entwickler immer das Unterbinden von „Raubkopien“ und sie sind selber dran schuld, dass das an ihnen negativ anhaftet. Die Chance mit Internettechnologie auch kreativ Mehrwert zu generieren haben viele leider immer noch nicht erkannt. Ein weiterer Aspekt ist der eSports. Spiele auf professionellen Level mit Preisgeldern die schon mal sechsstellig sein können erhöhen die Begehrlichkeit darin zu schummeln (cheaten). Ein Unterfangen welches nur bedingt einzudämmen geht. Es braucht eine Firma mit gutem Communitysupport und dem Willen zur wirklichen Produktpflege. Zwei Dinge die ich nicht EA zu rechnen würde und das ist ihr eigentliches Problem.
Reine Offline-Titel gehören ins Museum
Reine Offlinespiele werden nicht gänzlich verschwinden. Auch Point&Click Adventure wahren einmal Titel, welche Preise gekostet haben wie heute ein Diablo3. Sie haben ihre Retronische gefunden und erfreuen sich als Titel um die 20€ immer noch großer Beleibtheit. Der Mainstream wird aber immer mehr onliniger. Clouddienste, Socialnetzwerkerei und der ganze nebenbei Chatten Klimbim wird immer mehr in die Spielemechanik eingreifen. Wie Tief das entscheiden hoffentlich Entwickler und Gamer gemeinsam – if you don‘t like it don‘t play it. Daran nun Staatstrojanerparallelen aufzumachen ist für mich völlig unbegreiflich. Denn hier habe ich immer noch eine Wahl. Was mich eventuell zwingt Battlefield3 zu kaufen ist, wenn vorhanden, der Herdentrieb im Freundeskreis. Aber da ja Gamer stinken und keine Freunde haben fällt der ja auch weg.
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